Was Gyokuro besonders macht
In den letzten 20 Tagen vor der Ernte werden die Gyokuro-Büsche mit Schattentuch oder traditionellen Schilfmatten (yoshizu) abgedeckt. Ohne Sonnenlicht bilden die Blätter mehr Theanin und weniger bittere Catechine. Das Ergebnis: die charakteristische tiefe Umami-Süße des japanischen Premium-Tees.
Der Geschmack
Ein gut zubereiteter Gyokuro hat fast nichts mit dem zu tun, was westliche Trinker „Grüntee" nennen. Die erste Tasse ist dick, würzig, fast algenartig — mehr Consommé als Grüntee. Die Süße baut sich im Abgang auf und hält minutenlang.
Zubereitung
- Kleine Teekanne und Tassen vorwärmen.
- Blätter abmessen — Gyokuro braucht etwa 50 % mehr Blätter als Sencha.
- Wasser kochen, dann durch Umgießen auf ca. 50 °C abkühlen.
- Über die Blätter gießen, 2 Minuten ohne Bewegung warten.
- Bis zum letzten Tropfen ausgießen.
- Zweiter Aufguss: 60 °C, 30–60 s. Dritter: 80 °C, 60 s.
Wo Gyokuro wächst
- Uji (Kyoto) — historische Heimat. Elegant, fein austariert.
- Yame (Fukuoka) — tief, intensiv umami. Regelmäßiger Sieger des nationalen Teewettbewerbs.
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