Teesorte · 玉露

Gyokuro

„Jadetau" — Japans prestigereichster Grüntee. Drei Wochen lang vor der Ernte im Schatten gezogen, wird er langsam und meditativ getrunken, fast wie eine Brühe.

Was Gyokuro besonders macht

In den letzten 20 Tagen vor der Ernte werden die Gyokuro-Büsche mit Schattentuch oder traditionellen Schilfmatten (yoshizu) abgedeckt. Ohne Sonnenlicht bilden die Blätter mehr Theanin und weniger bittere Catechine. Das Ergebnis: die charakteristische tiefe Umami-Süße des japanischen Premium-Tees.

Der Geschmack

Ein gut zubereiteter Gyokuro hat fast nichts mit dem zu tun, was westliche Trinker „Grüntee" nennen. Die erste Tasse ist dick, würzig, fast algenartig — mehr Consommé als Grüntee. Die Süße baut sich im Abgang auf und hält minutenlang.

Zubereitung

Schnellrezept — 3 g Blätter, 30–40 ml Wasser bei 50 °C, 2 Minuten für den ersten Aufguss. Ja, winzig und kühl. Genau das ist der Punkt.
  1. Kleine Teekanne und Tassen vorwärmen.
  2. Blätter abmessen — Gyokuro braucht etwa 50 % mehr Blätter als Sencha.
  3. Wasser kochen, dann durch Umgießen auf ca. 50 °C abkühlen.
  4. Über die Blätter gießen, 2 Minuten ohne Bewegung warten.
  5. Bis zum letzten Tropfen ausgießen.
  6. Zweiter Aufguss: 60 °C, 30–60 s. Dritter: 80 °C, 60 s.

Wo Gyokuro wächst

Einen echten Uji-Gyokuro probieren

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